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Inhalt Ziele
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 Ab 1910 publizierten die Verlegerbrüder Hermann und Friedrich Schaffstein die beiden parallel laufenden Reihen der Blauen und Grünen Bändchen als preisünstige, illustrierte Lesestoffe für die Jugend.
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Verlagshistorie
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In Ergänzung zum als seinerzeit veraltet angesehenen Lesebuch wollten um 1910 verschiedene progressive Pädagogen die offiziellen Lehrmittel um preiswerten Lesestoff ergänzen. "Das alte Schullesebuch mit seinen teils unterhaltenden, teils belehrenden Kosthäppchen hatte sich überlebt" beschrieb der spätere Herausgeber der Reihe, Karl Henniger, die Situation. |
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Verlagshistorie
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"Schaffsteins Grüne Bändchen wurden - gleichzeitig mit den Blauen Bändchen - 1909 geboren. (...) Schaffsteins Grüne Bändchen bringen Quellen zur Geschichte und Erdkunde: Chroniken, Kriegstagebücher, Reisebeschreibungen, Berichte berühmter Entdecker u.a.", erinnerte sich Nikolaus Henningsen an die Entstehung der von ihm geleiteten Reihe. |
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Verlagshistorie
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Die Bunten Bändchen, ursprünglich als "Die kleine bunte Geschenkreihe" bezeichnet, wurden ab 1934 publiziert und enthielten meist Texte aus den Blauen Bändchen, waren aber hochwertiger ausgestattet und eingebunden. Sie dienten in erster Linie als kleine Geschenkbücher und liefen primär über das Sortiment. Der letzte Prospekt aus dem Jahre 1955 nennt als Gesamtauflage nahezu 2 Millionen Stück. |
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Autoren
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Der Pädagoge Severin Rüttgers (1876 Ameln - 1938 Koblenz) war enger Mitarbeiter von Hermann Schaf(f)stein bei der Publikation der "Volksbücher für die Jugend" und gab die Bände 44-49 (Deutsche Volksbücher von Schwab und Simrock) und 75 (Reineke, der Fuchs) heraus. In den Zwanziger Jahren fungierte er auch als Mitherausgeber der "Blauen Bändchen" und edierte weitere Jugendbücher bei Hermann Schaffstein, wie zB "Rheinsagen" mit den Bildern von Siegfried Kortemeier 1936. |
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