| Julius Diez |
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Julius Diez (1870 Nürnberg - 1957 München) war bereits mit jungen Jahren Mitarbeiter der "Jugend" und des "Simplicissimus". 1907 erhielt er eine Professur an der Kunstgewerbeschule München, 1925 wurde als Professor an die Akademie berufen.
Diez war ein vielseitiger Künstler mit häufig auch grotesk anmutenden Motiven. Seine Farbpallette war leuchtend und auf dekorative Wirkung ausgerichtet. Richard Dehmel kritisierte dieses ausgeprägte Kolorit, aber Ernst Kreidolf verteidigte den Kollegen, mit dem er zeitweise zur Drucküberwachung der Bilderbücher zusammenarbeitete. Für Schafstein & Co. (später Schaffstein Verlag) illustrierte Diez das Bilderbuch "Miaulina" (1902) und steuerte Bilder zu "Knecht Ruprecht", "Hänschen an den Weihnachtsmann" und "Der getreue Ekart" bei. |



