Sonntag, 20. Mai 2012
Das Bilderbuchprogramm PDF Drucken
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Das Bilderbuchprogramm
Fitzebutze, Buntscheck

Neben der Übernahme des umstrittenen Versbandes „Fitzebutze“ war es vor allem die Edition des Sammelbandes „Der Buntscheck“, die Richard Dehmel als alleiniger Herausgeber textlich und künstlerisch bestimmte. Als die hohen Erwartungen am Widerstand nicht nur des Sortiments sondern auch der Reformpädagogen scheiterten, zog sich Dehmel zurück.
Schafstein unternahm noch verschiedene Versuche, das künstlerische Bilderbuch beim großen Publikum einzuführen: Rumpumpel (1903) mit den Bildern von Karl Hofer, die beiden textlosen Bände von Freyhold (1905 und 1906), die zwei von Hans von Volkmann illustrierten Bücher (1906 und 1907) und „Miaulina“ von Julius Diez sind herausragende Beispiele für die Kunst im Kinderbuch, die sich aber trotz der zustimmenden Rezensionen und der öffentlichen Anerkennung nicht durchsetzten und in mäßigen Auflagezahlen stecken blieben.
Von dieser mangelnden Akzeptanz waren auch die späteren Bücher von Kreidolf betroffen, die nur über den Preis als Volksausgabe rentable Stückzahlen erreichten – eine Ironie der seinerzeitigen Fakten gegenüber der heutigen Bewertung.

 
 
 

20.08.-22.10.2006

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